Vor einigen Jahren hat Microsoft den E-Mail-Client Outlook für den Mac runderneuert, den Anwendern aber die Wahl gelassen, die vorherige Outlook-Version ("Legacy-Outlook") weiter zu nutzen. Die Unterstützung für Legacy-Outlook wird von Microsoft allerdings schrittweise zurückgefahren, mit einer ersten wichtigen Änderung bezogen auf die Exchange-Anbindung in diesem Herbst.
Der Hersteller teilte mit: "Ab Oktober 2026 funktioniert der Legacyclient Outlook für Mac nicht mehr mit Exchange Online Postfächern. Dieser Übergang ist ein wichtiger Schritt hin zu einer robusteren, funktionsreicheren und sichereren E-Mail-Erfahrung für alle Benutzer. Der Legacy-Outlook für Mac-Client funktioniert bis zum 9. Oktober 2029 mit lokalen Exchange-Postfächern.
Die neueste Version von Outlook für Mac ist seit vier Jahren Teil der Microsoft 365-Suite. Mehr als 95 % der Microsoft 365-Benutzer sind bereits von legacy Outlook für Mac auf diese neue Version umgestellt. [...] Legacy-Outlook für Mac erhalten Sicherheitsupdates nur bis zum 9. Oktober 2029. Technischer Support wird auf der Grundlage der bestmöglichen Leistung geleistet."

Bild: Microsoft.
Nähere Informationen zu dem Thema hat Microsoft in einem Support-Dokument bereitgestellt.
Zugleich weist Microsoft auf zahlreiche Neuerungen hin, die sich für die neue Mac-Version von Outlook in der Entwicklung befinden, darunter der Im- und Export von PST-Dateien.
Outlook kann in der Basisversion kostenfrei genutzt werden, allerdings mit Werbe-Einblendungen und diversen Beschränkungen. Das Programm läuft ab macOS Sonoma 14, wobei die Systemanforderungen im Herbst - nach der Markteinführung von macOS 27 - auf macOS Sequoia 15 aufwärts erhöht werden.
Zum Thema:
• Mac-Office: Unterstützung für macOS Sonoma 14 endet im Herbst.
